Purim und das Buch Esther

JERUSALEM, 8. März 2012 (Vaticanista).- Am Mittwoch hat das jüdische Fest Purim begonnen, das auf das biblische Buch Esther zurückgeht. Purim kompensiert Ernst und Würde der meisten anderen jüdischen Festvorschriften, Ausgelassenheit und Freude sind hier Gebot. Schulen sind geschlossen, es finden öffentliche Partys und Feste statt und Zeitungen melden allerlei Enten, ähnlich den Aprilscherzen.

Kinder (und Erwachsene) verkleiden sich mit bunten Kostümen. Die festliche Verlesung der Esther-Rolle in der Synagoge wird von Ratschen begleitet, die immer dann ertönen, wenn der Name Hamans aus dem Buch Esther fällt.

Orthodoxe Gläubige geben sich, in gesetzten Grenzen, einem Rausch der Ausgelassenheit hin und erfüllen eine genaue Liste verschiedener Verpflichtungen: Almosengeben, Abend- und Morgenlesungen der Esther-Rolle, Austausch von Leckerbissen und Delikatessen sowie üppige Festessen.

Wie man schon in den 1930er Jahren in Tel Aviv Purim gefeiert hat, zeigt dieser Filmfundstück: www.youtube.com/watch?v=LpnqdxvuDPU&context=C31fa5cfADOEgsToPDskKvS-ncdKbYbZKSe_DyS73W

 

 

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