„Denn sie ist eine Kämpferin“

Interview mit Kardinal Zen aus Hongkong

ROM, 26. Mai 2017 (Vaticanista/ZENIT).- Papst Franziskus hat am Mittwoch bei der Generalaudienz Pilger aus der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong begrüßt und sie an den Festtag Unserer Lieben Frau von Sheshan erinnert. Der Wallfahrtsort nahe der ostchinesischen Metropole Schanghai feiert am heutigen Mittwoch, dem Fest der Muttergottes unter dem Namen Maria, Hilfe der Christen, sein Patrozinium. Tausende Gläubige werden alljährlich aus diesem Anlass dort als Pilger erwartet. Eine besondere Beziehung zu diesem Fest haben auch die Salesianer Don Boscos, da ihr Gründer das Attribut „Maria Helferin“ in den Ordensnamen aufgenommen hatte. Michaela Koller sprach vor kurzem mit dem chinesischen Kardinal Joseph Zen Ze-kiun, vormals Bischof von Hongkong, der auch Salesianer Don Boscos ist, über dessen Berufung, die persönliche Bedeutung seines Ordensgründers für ihn sowie über die Verehrung Mariens als Hilfe der Christen. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Religionsfreiheit - Menschenwürde | Kommentare deaktiviert für „Denn sie ist eine Kämpferin“

„Wir wurden hereingelegt“

Interview mit dem Altbischof von Hongkong

ROM, 26. Mai 2017 (Vaticanista/Die Tagespost).- Der emeritierte Bischof von Hongkong, Kardinal Joseph Zen Ze-kiun, ist eine der profiliertesten Stimmen zu Fragen der Kirche in China. In der Zeit der Reform- und Öffnungspolitik in China unter Deng Xiaoping war es dem 1932 in Schanghai geborenen Geistlichen erlaubt, in der Volksrepublik in Seminaren zu unterrichten und so lernte er die Kirche dort gut kennen. Bei einem Begegnungstag von „Kirche in Not“ Deutschland in Kevelaer aus Anlass des 100. Jahrestags der ersten Marienerscheinung in Fatima traf Michaela Koller den Kardinal und befragte ihn zur Situation der Katholiken und der Religionsfreiheit in China sowie der politischen Situation in Hongkong. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Religionsfreiheit - Menschenwürde | Kommentare deaktiviert für „Wir wurden hereingelegt“

Die Angst der Kommunisten vor der Botschaft von Fatima

Begegnungstag von Kirche in Not in Kevelaer

Von Michaela Koller

KEVELAER, 18. Mai 2017 (Vaticanista/Die Tagespost).- „Wer glaubt, dass die prophetische Mission Fatimas beendet sei, der irrt sich“, sagte 2010 Papst Benedikt XVI. auf seiner Fatima-Reise. Die Frage der Aktualität der Botschaft von Fatima hat folgerichtig beim Begegnungstag des Hilfswerks „Kirche in Not“ Deutschland in Kevelaer aus Anlass des 100. Jahrestags der ersten Marienerscheinung in Fatima im Vordergrund gestanden.

Die Veranstalter spannten den Bogen von der Situation im bevölkerungsreichsten kommunistischen Land, in China, mit Hongkongs Altbischof Kardinal Joseph Zen Ze-kiun als Zeugen zurück zur historischen und geistlich-geschichtlichen Dimension der Ereignisse vor 100 Jahren bei der natürlichen Mulde Cova da Iria in Zentralportugal, die der Historiker Michael Hesemann darlegte. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lebenszeugnisse | Kommentare deaktiviert für Die Angst der Kommunisten vor der Botschaft von Fatima

„Auch viele Muslime wünschen klare Trennung von Politik und Religion“

Interview nach dem Papstbesuch in Ägypten mit dem Jesuiten und Islamkenner Samir

KAIRO, 22. Mai 2017 (Vaticanista/Die Tagespost).- Der ägyptische Jesuit und Professor Samir Khalil Samir, einer der führenden Islamberater des Vatikans, hofft auf Nachwirkungen der Reise von Papst Franziskus im Land am Nil. Michaela Koller befragte ihn zu den Botschaften des Papstes auf seiner jüngsten Nahostreise Anfang April und zur Reaktion seiner Zuhörer. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Empfehlung der Redaktion, Interreligiöser Dialog | Kommentare deaktiviert für „Auch viele Muslime wünschen klare Trennung von Politik und Religion“

„Alles, was die Kämpfer tun, hat seine Wurzeln in Koran oder Tradition“

Zur Wiederaufnahme der Gespräche zwischen Rom und Kairo

Von Michaela Koller

ROM, 28. Februar 2017 (Vaticanista/ZENIT).- Der ägyptische Jesuit und Islamwissenschaftler Samir Khalil Samir hat in einem Interview mit der in Würzburg erscheinenden katholischen Zeitung „Die Tagespost“ Saudi-Arabien vorgeworfen, Druck auf die höchste islamische Rechtsautorität, die der Großscheich der ägyptischen Universität von Al Azhar, Ahmed Al-Tayeb, vertritt, auszuüben. „Als sie jedoch voriges Jahr in Tschetschenien bei einer Konferenz unter insgesamt 200 Islamgelehrten aus Ägypten, Syrien, Jordanien, Sudan und Europa erklärten, dass der Wahhabismus im Widerspruch zum wahren Islam stehe, kündigte Saudi-Arabien die Kürzung von Hilfen in Milliardenhöhe an“, sagte er im Interview. So sei Al Azhar hin und hergerissen. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Interreligiöser Dialog | Kommentare deaktiviert für „Alles, was die Kämpfer tun, hat seine Wurzeln in Koran oder Tradition“