Schutz der Minderheiten, nicht der Beleidigten

Der frühere slowakische EU-Kommissar Jan Figel kämpft für Religionsfreiheit. Ein ADF-Symposium in Brüssel nimmt bedenkliche Entwicklungen ins Visier.

Von Michaela Koller

BRÜSSEL, 7. November 2016 (Vaticanista/Die Tagespost).- „Wir leben in einer Zeit therapeutischer Zensur“, ist der britische Kolumnist und Blogger Brendan O’Neill überzeugt. Der liberale Journalist ist ein international bekannter Querdenker. So kritisiert er, dass die Einführung der Homo-Ehe letztlich einen Autoritarismus und Konformismus befördere. Nicht mehr Gerechtigkeit, sondern weniger Freiheit bedeute diese Politik unterm Strich. In Brüssel regte er in der vergangenen Woche Journalisten aus vielen Länder Europas beim Symposium der Anwälteallianz ADF international zum Nachdenken über die Zukunft der Freiheit an. Weiterlesen

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Menschenrechte schützen Minderheiten

„Dies laufe ihren Gewissen entgegen“

Von Michaela Koller

BRÜSSEL, 7. November 2016 (Vaticanista/Die Tagespost).- Die schwedische Rechtsanwältin Ruth Nordström von den „Scandinavian Human Rights Lawyers“ verteidigt zwei Hebammen, die wegen ihrer Haltung zur Abtreibung in ihrer Heimat nicht arbeiten dürfen. Michaela Koller befragte sie zur Situation der Grundrechte in Schweden.

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„Ein Bürger wird quasi zur Moralpolizei für einen anderen Bürger“

Interview mit der Leiterin der Brüsselvertretung der Anwälteallianz ADF International, Sophia Kuby, über die Folgen eines erweiterten europaweiten Anti-Diskriminierungsgesetzes

Von Michaela Koller

BRÜSSEL, 6. November 2016 (Vaticanista).- Die Anwälteallianz ADF International hat im Oktober Medienvertreter aus ganz Europa zu einem Symposium über Gewissens-, Religions- und Meinungsfreiheit sowie Lebensrecht nach Brüssel eingeladen. Die Organisation klärte auch über die rechtlichen, politischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen eines erweiterten europaweiten Anti-Diskriminierungsgesetzes auf. Michaela Koller sprach mit der Leiterin der Brüsselvertretung dieser Organisation, Sophia Kuby, über die Hintergründe eines Richtlinienentwurfs, der für die Freiheit in Europa noch gefährlich werden könnte. Weiterlesen

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„Türkei sollte auf Ökumenisches Patriarchat stolz sein“

IGFM: Diskriminierung der christlichen Minderheit beenden

FRANKFURT, 6. November 2016 (Vaticanista).- Anlässlich des 25-jährigen Amtsjubiläums des Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel Bartholomeos I. in diesem November fordert die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Frankfurt am Main den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan auf, sich offiziell von Gerüchten über die vermeintliche Nähe des hohen geistlichen Würdenträgers zu den Putschisten vom 15. Juli zu distanzieren. Edgar Lamm, Vorsitzender der IGFM, betont, dass „die Türkei stolz sein sollte, den Sitz des Ökumenischen Patriarchen in ihrem Land zu haben. Stattdessen verweigert sie ihm die offizielle staatliche Anerkennung als Rechtspersönlichkeit und behindert seine Arbeit.“ Weiterlesen

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IGFM fordert staatliche Notrufnummer bei Gewalt gegen Flüchtlinge

Schnelle Hilfe und Prävention dringend notwendig

FRANKFURT, 6. November 2016 (Vaticanista).- Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert die Einrichtung einer staatlichen Notrufnummer für Opfer von Mobbing, Drohungen und Gewalt in deutschen Flüchtlingsunterkünften. Christen, Jesiden und andere Flüchtlinge geraten immer wieder durch radikale Gruppen unter Druck, wenn sie deren Regeln nicht folgen. In den Heimen, wo sich radikale Gruppierungen zu entfalten trachten, geht nach Einschätzung der IGFM Angst unter Minderheiten um.  Weiterlesen

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