Salve!

„Und er sprach: Gehe hinaus und stelle dich auf den Berg vor dem HERRN! Und siehe, der HERR ging vorüber, und ein Wind, groß und stark, zerriss die Berge und zerschmetterte die Felsen vor dem HERRN her; der HERR war nicht in dem Winde. Und nach dem Winde ein Erdbeben; der HERR war nicht in dem Erdbeben. Und nach dem Erdbeben ein Feuer; der HERR war nicht in dem Feuer. Und nach dem Feuer der Ton eines leisen Säuselns. Und es geschah, als Elia es hörte, da verhüllte er sein Angesicht mit seinem Mantel, und ging hinaus und stellte sich an den Eingang der Höhle. Und siehe, eine Stimme geschah zu ihm also: Was tust du hier, Elia?“ 1. Könige 19

 

Michaela Koller bei Papst Benedikt XVI.

Michaela Koller bei Papst Benedikt XVI.

 

VATICANISTA NEWS ist mein News-Webblog als Freie Journalistin und Politikwissenschaftlerin (Dipl. sc. Pol. Univ.). Sie finden hier aktuelle Interviews, Meldungen, Berichte und Kommentare aus den Bereichen Vatikan, Weltkirche und Ökumene, Bewegungen und Initiativen, Religionsfreiheit und Menschenwürde, Bioethik und Lebensrecht, Lebenszeugnisse. Gastbeiträge nehme ich immer wieder gerne auf.

Warum heiße das Webblog VATICANISTA NEWS? Vor einigen Jahren kamen eine Reihe von Internet-Informationsdiensten auf, die sich in ihrem Namen auf Jesus Christus oder die katholische Kirche beriefen. Einige wenige, die schon wieder aus dem Netz verschwunden sind, aber auch andere, lasen – dem Urteil offizieller Stellen wie etwa der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) zufolge – die Bibel und die kirchliche Moral- und Soziallehre nur sehr selektiv. Zusammen mit befreundeten Internet-Autoren und Autorinnen kam der Wunsch nach einem Informationsdienst auf, der schlicht über Rechts-Links-Einordnungen hinweg eine begrenzte Bandbreite an Nachrichten aus dem Blickwinkel des kirchlichen Lehramtes liefert.

Wir brauchen kein Super-Magisterium. Wir möchten keine Empfehlungen abgeben, wie die Kirche einmal aussehen sollte oder nie hätte aussehen dürfen. Für die Zukunft arbeiten wir nicht publizistisch, sondern durch das Gebet. Dabei lassen wir uns gerne vom Heiligen Geist mit dem Ergebnis überraschen. Mir kommt das persönlich und stilistisch als Nachrichtenfrau sehr entgegen: Akteurin zu sein ist nicht meine Rolle und ich fahre keine Kampagnen. In den Nachrichten geht es einfach nur um die Fragen Was? Wer? Wann? Wie? Wo? Der HERR selbst (siehe meine Lieblingsbibelstelle oben) ist nicht im Wind, nicht im Erdbeben und nicht im Feuer. Wieso sollten wir mehr als säuseln?

Foto: L'Osservatore Romano

Foto: L’Osservatore Romano

Als das Webblog hier entstand, war die Domain www.vaticanista.info frei und da konnten wir nun nicht widerstehen, diese baldmöglichst mit den oben beschriebenen Inhalten zu besetzen. Wer erwartet hat, dass hier eine Vaticanista den Vorhang zu allzu menschlichen Hintergründen bis hin zu fein gesponnenen Intrigen öffnet, auch noch durch die üblichen „gut unterrichteten Kreise“ quellengestützt, wird enttäuscht sein. Ein oder eine Vaticanista ist laut offizieller Definition auf die Erforschung und das Verständnis der Arbeitsweise des Heiligen Stuhls und der römisch-katholischen Kirche spezialisiert. Man könnte ergänzen: „….wie sie vor der Welt der Andersgläubigen und Nichtgläubigen als öffentlicher Akteur in Erscheinung tritt.“

Genau das möchte VATICANISTA NEWS: Weltkirche und Ökumene, Bewegungen und Initiativen, Religionsfreiheit und Menschenwürde, Bioethik und Lebensrecht in Treue zur Kirche betrachten. Wenn auch Angehörige anderer Konfessionen und Glaubensrichtungen sowie Weltanschauungen hier zu Wort kommen, geschieht dies in der Absicht zu zeigen, wir die katholische Kirche seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil mit diesen Vertretern in Dialog tritt. VATCANISTA NEWS als Papstbeobachter – auf diese enge Definition lasse ich mich nicht eingrenzen. Das wäre nicht anspruchsvoll! VATICANISTA NEWS kann durch die Verknüpfung mit einem Finanzierungssystem zu einem katholischen Nachrichtenportal ausgebaut werden. Ich arbeite aktuell mit den Informationsplattformen Explizit.net und ZENIT zusammen.

Zu meiner Person: Dipl. sc. Pol. Univ. Michaela Koller, geboren 1969, in München und Los Angeles studiert, arbeite als freie Journalistin für Nachrichtenagenturen, Zeitungen und Rundfunk und Internetmedien. Im Hauptberuf bin ich Referentin für Religionsfreiheit der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Frankfurt, für die ich 1997 bis 1999 als Pressesprecherin gearbeitet habe. Mit Journalismus habe ich „von der Pike auf“ als Praktikantin angefangen, beim privaten Lokalradio und bei der örtlichen Boulevardzeitung und mich über freie Mitarbeit für Top-Medien wie Focus, Deutschlandfunk, Die Welt und die Nachrichtenagenturen ddp (später dapd, die es nun auch nicht mehr gibt) und KNA zur Expertin für interreligiöse und weltkirchliche Themen entwickelt, mit Schwerpunkt Nahost und Menschenrechte.

Seit 1985 habe ich beinah 50 Staaten der Erde bereist, darunter auch für große Medien aus Anlass von Papstreisen, wie 2006 in Bayern, 2009 in Israel, 2010 in Zypern, 2011 in Kroatien und Spanien, 2012 im Libanon. Forschungs- und Rechercheaufenthalte führen mich zudem seit 1991 regelmäßig in islamische Länder, wo mich besonders die Situation der Christen interessiert. Mehrfach war ich bereits beim Pressesaal des Heiligen Stuhls akkreditiert, u.a. für die Nachrichtenagentur ddp. Leidenschaftlich gerne arbeite ich online: seit 2009 mit Unterbrechung für ZENIT Die Welt von Rom aus gesehen, seit 2011 für explizit.net. Seit dem Jahr 2000 habe ich auch drei Bücher Nahost und Islam veröffentlicht.

Als Politikwissenschaftlerin benötige ich natürlich auch ein wachsames theologisches Auge. Geistlicher Beirat dieses Projekts ist Monsignore Joachim Schroedel, Priester des Bistums Mainz. Schroedel studierte in Mainz, Jerusalem und Tübingen und wurde 1983 in Mainz zum Priester geweiht. Von 1994 bis 2014 amtierte er als Pfarrer der Markusgemeinde in Kairo. 1997 gründete er das Ökumenische Institut Cairo zur Förderung des interreligiösen Dialogs. Im Jahr 2008 wurde Schroedel zum Kaplan seiner Heiligkeit ernannt und trägt seitdem den Titel Monsignore. Seinen Ruhestand darf er Dank einer weisen Regelung Seiner Eminenz Karl Kardinal Lehmanns in Kairo verbringen. Möge der Heilige Geist der DBK die Einsicht vermitteln, dass die Katholiken dort natürlich wieder einen Pfarrer brauchen.

Michaela Koller

 

 

 

 

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